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Workshops, Vorträge & ein Soundwalk: PlanBude im Dezember 2014

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12.12. 19 Uhr

Mehr haben durch Teilen: Vortrag

Fred Frohofer (Baugenossenschaft Nena1 / Zürich): Ausgerechnet in der Schweiz hat sich eine dynamische und innovative Genossenschaftsbewegung gebildet, die GIGANTISCHE Wohnprojekte stemmt! Da die Mietpreise auf St. Pauli bald so teuer sind wie am Zürisee, laden wir den Experten für selbstbestimmte Gemeinwirtschaft an die Küste.
> Büro Stadtkuratorin Hamburg, St.-Pauli-Hafenstr. 96

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13.12. 15-18 Uhr

Mehr haben durch Teilen: Workshop

Waschküche auf dem Dach, Schreibtisch im Shared-Office, Werkbank im Hof, Gästezimmer 
für alle, das große Familienessen im Haus-Café: Welche Orte brauchen wir im Hause, 
aber nicht in unseren Wohnungen? Was lässt sich teilen und wird dadurch mehr? 
Biblische Brotvermehrung oder ESSO-Häuser 2.0: weiterdenken, austauschen,  Modelle 
basteln. 
Kurzinputs von Renée Tribble, 
Christoph Schäfer (beide PlanBude), 
Fred Frohofer(Baugenossenschaft Nena1 / Zürich)

> Rock`n Roll Hotel Kogge / Bernhard-Nocht-Str. 59

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14.12 14-17 Uhr

Daten – Fakten – Wohnungskrise: Workshop

Wer lebt (noch) auf St. Pauli? Wie wird ein gerechter Zugang zu Wohnraum geschaffen? Auf der Suche nach dem Leben ohne Gentrifidingsbums stellen Bernd Jacobs (Autor, Forscher, Dipl.Ing. und Soziologe), Christiane Hollander (Anwältin, Mieter helfen Mietern) und Tobias Behrens (Projektentwickler, Geschäftsführer STATTBAU) die soziale Frage. Welche Vorraussetzungen müssen für die Umsetzung solcher Modelle auf dem Esso-Häuser Gelände geschaffen werden? Mit Ideen-Set Fragen und der großen Wohnraum-Lotterie. Damit Wohnen auf St. Pauli nicht zur Utopie wird.

> Kölibri, Hein Kölllisch Platz 11+12

 

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16.12. 19 Uhr

Soundwalk

…und Gespräch mit Kathrin Wildner (Metrozones) und Joachim Häfele.

> PlanBude, Spielbudenplatz Ecke Taubenstrasse

Heute lädt die PlanBude Sie zu einem Abenteuer auf St. Pauli ein: Soundwalk nennen Kathrin Wildner (Metrozones) und Joachim Häfele das. 
Und "sound" heisst in dem Fall nicht, dass Sie oder die Workshopleiter_innen Töne machen, sondern ganz im Gegenteil: Der Soundwalk ist 
eine geführte Tour ohne Text, ohne Unterhaltung, mit gespitzten Ohren, an Stille und laute Orte an der Reeperbahn. 

Wer Neues im Gewohnten, angeblich Bekannten, tausendmal Gesehenen entdecken will, muss die Perspektive (oder das Sinnesorgan) wechseln. 
Die Situationisten nannten das in den frühen 60er Jahren "derive", und definierten ihre Umherschweifexperimente als "Durchgang mit gesteigerter Aufmerksamkeit". 

Ein Soundwalk ist eine Form der Raumwahrnehmung und -analyse von Stadt. Er ist Instrument zur Erforschung von Konflikten im Raum und zugleich eine strategische Intervention 
in akustische Arenen. Die Geräusche der gelebten und gebauten Stadt lassen sich im Soundwalk wahrnehmen und erweitern die Perspektive auf Raum. 

Wir stürzen uns in die abendliche Akustik-Arena rund um das Gelände der Essohäuser. Was ist der Sound am Spielbudenplatz und dahinter?
Wir sind gespannt, was Sie hören - 
und freuen uns auf einen Bruch in der Kette der schlechtinformierten Führungen, die sich am Wochenende auf dem Kiez gegenseitig die Füße platt treten...  

Dienstag, 16. Deyember, 19 Uhr, ab PlanBude 
Spielbudenplaty Ecke Taubenstrasse
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Montage > PlanBude unter ungefragter Verwendung eines Fotos von Frank Egel

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