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Wir nennen es PlanBude – Konzept

…die PlanBude entsteht in einer dramatischen Situation.
Hypergentrifizierung, Disneyfizierung und Standardisierung der Reeperbahn,
Evakuierung der Esso-Häuser,
Neubauten denen die Anschlussfähigkeit an die Eigenlogik von St.Pauli fehlt:
Das Vertrauen in die Stadtplanung von Investoren und Behörden
ist an einem Tiefpunkt angelangt.

Wir nennen es PlanBude

PlanBude schlägt einen innovativen, von Grund auf anderen Planungsprozess für die ESSO-Häuser vor: zugänglich, modellhaft,
demokratisch, ergebnisoffen, breitgefächert, vor Ort organisiert. PlanBude verknüpft die Felder Stadtplanung, Architektur, Bildende
Kunst, Urbanismus, Stadtteilkulturarbeit, Soziale Arbeit und Soziologie mit der Straße, mit der bewohnten Stadt, mit dem lokalen
Wissen. PlanBude setzt auf eine aus dem Alltag entwickelte Imaginationskraft.
PlanBude sorgt dafür, dass das lokale Wissen in die Planung einfließt, da komplexe Aufgaben eine komplexe Planungsbeteiligung
erfordern.
PlanBude informiert, berät, motiviert, inspiriert, hört zu, sammelt, unterstützt, visualisiert, interpretiert, stellt aus und präsentiert.
PlanBude ist ergebnisorientiert.
PlanBude spitzt Ideen zu, entwickelt Varianten, stimmt diese mit dem Stadtteil ab, und präsentiert am Ende einen (Roh-)Entwurf des
Stadtteils – Basis für die Auslobung des Wettbewerbs.

Planungsprozess als Plattform:

PlanBude beginnt mit der Aufstellung eines Containerensembles am Spielbudenplatz. Visuell markiert
und besetzt durch Teammitglieder im PlanBuden-Outfit, entsteht ein deutliches und attraktives Zeichen vor Ort: An 7 Tagen der Woche
geöffnet, schafft die PlanBude auch während der Bauphase Aufenthaltsqualität. Drinnen und auf dem Dachbalkon herrscht eine
einladende und kreative Atmosphäre. Ausstellungen von Zwischenergebnissen und eine kleine urbane Bibliothek locken Interessierte und
Schüchterne herein.
In Dokumenten, Planmaterial und einem Wunscharchiv können Besucher_innen sich informieren und Inspiration tanken, auf Ideen
anderer Teilnehmer_innen antworten oder diese weiterentwickeln. Zeichenmaterial, Knetmasse, Kameras und Rechner stehen bereit.
Neben systematischen Fragebögen entsteht ein freies Modell im Maßstab 1:50, vom Fablab St.Pauli ausgestattet mit 3-D Modellen der
St.Paulianer_innen. Ein solches Modell ist auch für Kinder attraktiv, die später Ihre Freundinnen, Freunde und Eltern mitbringen.

Make bottom-up funky:

Die Vor-Ort-PlanBude aktualisiert die mittelalterliche Bauhütte, macht den Planungsprozess anfassbar,
vermeidet die Elfenbeinturmperspektive und die damit einhergehenden CAD-Phantasien und ist nah an den Nutzer_innen und dem Alltag
der Stadtbewohner_innen und -besucher_innen.
Nebeneffekt: Die PlanBude wird zur Attraktion der anderen Art zwischen Panoptikum und St.Pauli-Museum – für Schulklassen aus
Hamburg und Besucher_innen aus aller Welt. Hamburg präsentiert sich mit der PlanBude als innovative Stadt, in der sich Menschen
kreativ entfalten können.
Flankiert wird die PlanBude durch eine erste Welle von Einladungs-Flyern für alle Haushalte in St.Pauli. Neben individuellen Gesprächen
provoziert die PlanBude das Nachdenken über Stadt durch Vorträge, Workshops, Planungsfeste und thematische Bastelnachmittage zu
speziellen Themen und für besondere Zielgruppen.

Gerade wegen der Komplexität der Bauaufgabe soll die Schwelle zur Teilnahme möglichst niedrig sein, damit sich alle
Personengruppen beteiligen und ihr Wissen in den Planungsprozess einbringen können. PlanBude will besonders diejenigen erreichen,
die von der Gestaltung der Stadt am meisten ausgeschlossen sind. Ein Team aus Vertrauensleuten aus dem Stadtteil, mit
Fingerspitzengefühl und echtem Interesse am Gegenüber sind Voraussetzung. Darüber hinaus entwickeln wir ein tragbares
Planungsstudio für Hausbesuche und Initiativworkshops an Treffpunkten im Stadtteil. Analog zum Vorgehen mit dem inzwischen
legendären (und oft kopierten) Park Fiction Action Kit, werden soziale Einrichtungen, Moscheen, Kirchen, Plätze, Parks, Supermärkte
und Kneipen aufgesucht und zum improvisierten Planungsstudio umfunktioniert.

Lokales Wissen:

PlanBude wird ergebnisoffen an die Planung herangehen – denn für lokales Wissen oder lokale Kreativität gilt das
gleiche wie für professionelle künstlerische, wissenschaftliche oder technische Innovationen: Kreativität und Kontrolle gehen nicht
zusammen. Deshalb braucht die PlanBude Autonomie in der Durchführung des Beteiligungsverfahrens, künstlerischer tools und
Herangehensweisen. PlanBude sammelt zunächst ohne Vorgaben Ideen, um diese sukzessiv und im steten Austausch mit dem Viertel zu
konkretisieren.

Team PlanBude:

Der Beteiligungsprozess wird von einem hochkarätigen und interdisziplinären Planungsteam verantwortlich getragen.
PlanBude ist konkurrenzlos, was die Organisation und glaubwürdige Umsetzung von Beteiligung und Wunschproduktion in der
Stadtplanung betrifft:

Mit Margit Czenki, Christoph Schäfer und Sabine Stövesand sind die Gründer_innen des weltweit diskutierten Park Fiction an Bord. Das
auf der Documenta11 ausgestellte Projekt ist eines der wenigen realisierten Beispiele partizipatorisch geplanter, urbaner Kunst.
Stövesand ist heute Professorin für Soziale Arbeit an der HAW, Czenki und Schäfer unterrichten Cultural Planning an der privaten
Zeppelin Universität.

Dipl. Ing. Renée Tribble lehrt Städtebau und Quartierplanung an der HafenCityUniversität. Architekt und Urbanist Volker Katthagen
konzipiert und moderiert Stadtentwicklungsprozesse in Halle/Saale und lehrt an der HafenCity Universität. Christina Röthig hat das
Vertrauen der Bewohner_innen der Esso-Häuser und begleitet diese seit 2011 als Mitarbeiterin der Gemeinwesenarbeit St.Pauli durch
die existentiell bedrohlichen Situationen. Lisa Marie Zander studiert Architektur und unterstützt das Team mit jugendlichem Esprit.

Multidisziplinarität & Verankerung in der Nachbarschaft

Neben Professionalität in Sachen Ausschreibungsentwicklung und Planung, weist PlanBude Alleinstellungsmerkmale und Erfahrungen
auf, die unser Team von anderen Büros in Europa absetzen:

1. Park Fiction:

Mit Margit Czenki, Christoph Schäfer und Sabine Stövesand sind drei maßgebliche Kräfte des Park Fiction-Projekts im Team PlanBude.
Sie bringen folgende Qualitäten in die PlanBude ein:
– Park Fiction war Vorreiter in der Entwicklung neuer Planungsmethoden („tools“), die es allen Anwohner_innen ermöglichen, ihre
Ideen in den Planungsprozess einzubringen.
– Park Fiction wurde von einem Netzwerk aus Nachbarn, Kirchengemeinde, Schule, GWA-St. Pauli und Golden Pudel Klub getragen –
Verbindungen, die bis heute bestehen.
– Anders als bei vielen Beteiligungsprozessen, hat das Team den Planungsprozess durch alle Leistungsphasen hindurch bis zur
Realisierung begleitet.
– In einer kontroversen Situation gestartet, organisierte Park Fiction zunächst einen „parallelen“, dann einen offiziellen
Planungsprozess für einen Park am Pinnasberg, den Antonipark / Park Fiction. Park Fiction ist es gelungen, einen zunächst von
kritischen Nachbar_innen gestarteten Prozess auf spielerische Weise zu erweitern und auch Ideen von Anwohner_innen zu realisieren,
die sonst nicht in Planungsprozessen berücksichtigt werden.
– Park Fiction hat trotz der Nähe zum alternativen Kern der Bewegung Unabhängigkeit gegenüber dem damals in diesem Milieu
dominanten Vorstellungen von einem „Ökopark“ bewiesen, als sich in der Wunschproduktion herausstellte, dass vielfach hedonistische,
soziale und symbolische Wünsche überwiegen.
– Das Team nutzte das lokale Wissen des Stadtteils, überwand damit bürokratische Hürden und ermöglichte das Zustandekommen
eines die Bezirksgrenzen übergreifenden Parks, der letztlich wenige kleine Grundstücke geschickt so verbindet, dass
ressourcenschonend auf wenig Raum ein Park mit hoher Aufenthaltsqualität entstanden ist. Und obendrein Hamburgs wichtigster
Musik-Club, der Golden Pudel Klub erhalten blieb, eine Schulturnhalle integriert wurde, und das genossenschaftliche Wohnprojekt
„Parkhaus“ gebaut werden konnte.
– Der realisierte Park wird intensiv genutzt, hat eine hohe Akzeptanz und macht jeden Tag erlebbar, dass sich bürgerschaftliches
Engagement für die Stadttentwicklung lohnen kann.
– Dadurch hat sich das Team Vertrauen im Stadtteil erarbeitet – das ein Beteiligungsprozess nicht „schubladisiert“ wird – sondern
umgesetzt.
– Auch nach den Phasen der Wunschproduktion und Planung sorgten Schäfer und Czenki für eine Vernetzung des Lokalen Wissens mit
globalen Diskursen. Zum Beispiel legten sie 2003 mit dem durch die Kulturstiftung des Bundes geförderten internationalen Kongress
„Unlikely Encounters in Urban Space“ Grundlagen für die aktuellen Stadtdiskussionen, zeigten die Documenta-Installation direkt neben
dem damaligen Mojo-Club auf der Reeperbahn. Auch zu diesem Zeitpunkt kooperierten die Künstler mit der St. Pauli Schule:
Zwölfjährige Park Fiction Guides führten die Gäste aus Indien, Argentinien, Italien und Mexico durch Ausstellung und den (noch nicht
fertigen) Park.
– Man soll Google nicht überbewerten, aber diese Kennzahl ist nicht von der Hand zu weisen: Der Projektname „Park Fiction“ wurde
so populär, dass der offizielle Name des Parks, „Antonipark“, fast vollkommen verdrängt wurde: „Antonipark“ hat ungefähr 4.590
Google-Hits, „Park Fiction“ ungefähr 55.600.
– die Park Fiction-geschulten Mitglieder der PlanBude sind in Fühlung mit einem breiten Spektrum engagierter Initiativen, Institutionen
und urbaner Bewegungen.
– Das Team betreut den Park bis heute und organisiert Nachbar_innen, die sich um einzelne Beete, Hecken oder die Bespielung des
Parks kümmern und steht so in Verbindung mit St. Paulianer_innen aus allen Klassen, mit unterschiedlichsten konfessionellen,
kulturellen und Bildungshintergründen, mit Parteibüchern aller demokratischen Parteien, mit Gastronomen und Ladenbetreibern
vielfältigster Couleur. Durch Pflege des Parks und gemeinschaftliche Aktionen der Nachbarn integriert das Park Fiction-Team neu
Hinzugezogene, vom obdachlosen Basketballer bis zum Eigentumswohnungsbesitzer.

2. Kunst in Planungsprozessen

Kulturelle Praxen können Felder zugänglich machen, die durch politische Grabenkämpfe verbaut erscheinen. Die von Park Fiction
entwickelten Methodologien – künstlerische Interventionen in den sozialen Raum, innovative Vermittlungs-Formate, tragbares
Planungsstudio, Begriffsbildung – sind in ihrer Pionierfunktion anerkannt und in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten reflektiert,
fanden Eingang in Anthologien politischer Kunst des 20. Jahrhunderts und haben die Entwicklung von Kunst und Planung international
beeinflusst. Als meistzitiertes Werk der Kunst im öffentlichen Raum in Hamburg ist Park Fiction heute das Referenzbeispiel für eine
Kunst, die demokratisch, emanzipatorisch, gemeinschaftlich, plattformbildend und verändernd in den städtischen Raum eingreift. Diese
kanonische Bedeutung wurde durch Ausstellungen der Park Fiction-Installation auf der Documenta11, 2002 in Kassel, untermauert.
Immer wieder wird Park Fiction deshalb zu Ausstellungen im In- und Ausland eingeladen und unter anderem in der Cittadellarte in
Biella, in der Galerie der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, am MIT in Boston, im Zentrum für Zeitgenössische Kunst Sevilla und
aktuell im Museo Reina Sofia in Madrid ausgestellt.
– Wie wichtig der Einfluss der Kunst in Planungsprozessen ist, hat der Hamburger Senat aktuell durch die Vergabe des wichtigsten
Kunstpreises der Stadt, des Edwin-Scharff-Preis 2014, an PlanBude-Mitglied Christoph Schäfer dokumentiert. „Sein Studio ist der
urbane Raum (als städtisches Gesamtwesen)“, heisst es in der Jurybegründung, „…den es mit subversiven Interventionen und auch
nachhaltiger Planungskreativität lebenswert zu verbessern gilt – im Sinne und mit Beteiligung seiner BewohnerInnen. Dass künstlerische
Kompetenzen durch soziale Kreativität ganz andere konstitutionelle Durchsetzungsqualitäten besitzen können, hat dieser Künstler
mehrfach eindrucksvoll bewiesen.“
– Im internationalen Diskurs ist Park Fiction bis heute eine Messlatte in Sachen Beteiligung und Umsetzung. Der vielleicht größte Erfolg
des Projekts ist allerdings, dass viele Nutzer_innen, häufig ohne diese Geschichte zu kennen, den Park mit ihren Ideen, kleinen Aktionen,
Pflanzungen und Umbauten neu erfinden – und den Begriff „öffentlicher Raum“ im demokratischen Sinne immer wieder mit Leben und
Handlung füllen.
Kurz gesagt: Der selbstgestaltete Park wird gut angenommen.

3. Vertrauen der Mieterinnen und Mieter der ESSO-Häuser

Mit Christina Röthig ist genau die Mitarbeiterin der GWA-St. Pauli Teil des Teams, die sich seit 4 Jahren um die Mieterinnen und Mieter
der ESSO-Häuser kümmert. Röthig und ihr Team waren in kritischen Situationen vor Ort, unterstützen die Mieter rechtlich,
organisatorisch und menschlich und haben sich über lange Zeit ihren Respekt und ihr Vertrauen erarbeitet. Dieser Zugang ermöglicht
eine nachhaltige Aktivierung der MieterInnen für den Beteiligungsprozess. Röthig ist die beste Garantie dafür, dass sich die ehemaligen
Bewohner trauen, ihre Wünsche in den Planungsprozess einzubringen. Es benötigt Information und kontinuierliche Ansprache, damit sich
die MieterInnen sowohl im Beteiligungsprozess als auch als zukünftige BewohnerInnen des Neubaus adressiert sehen. Durch die
Mitsprache und konkreten Mitgestaltung an der Neuplanung werden die MieterInnen von ihrem Rückkehrrecht eher Gebrauch nehmen
und Folgen der erzwungenen Umsetzung abgemildert.

4. Vernetzung und Unterstützung im Stadtteil

Die GWA-St. Pauli als Kooperationspartnerin der PlanBude bringt Glaubwürdigkeit und eine gewisse Unabhängigkeit mit ins Projekt.
Durch anonyme juristische Beratung, Mieterechtsberatung, Sprachkurse, Kulturprojekte und die Arbeit mit Kindern hat sich die GWA
über Jahrzehnte eine breite Vertrauensbasis in St. Pauli erarbeitet . Die Kontakte zu Nachbar_innen mit Migrationshintergrund etwa,
bieten Ansatzpunkte, um Menschen zu erreichen, die häufig von Planungsprozessen ausgeschlossen sind. Ein zentraler Bestandteil der
Gemeinwesenarbeit ist die Stärkung sozialer Netzwerke im Stadtteil, mit dem Ziel, Verbesserungen im Wohnumfeld mit den
Bewohner_innen zu erwirken. Durch diese Kooperation kann die PlanBude auf tragende Netzwerke in St. Pauli zurückgreifen und hat
Zugang zu Bürgerforen und Initiativen.
Eigens für den Beteiligungsprozess geschulte AnwohnerInnen und NachbarInnen sind Teil des PlanBuden-AussenTeams und fungieren
weitergehend als Schlüsselpersonen zur Bevölkerung. Zudem werden Studierende der Hochschule für Angewandte Wissenschaften
(HAW Hamburg/Soziale Arbeit) durch Prof. Sabine Stövesand und der Stadtteilmitarbeiterin Christina Röthig angeleitet, die
Befragungen in den Stadtteil hinein auszuweiten um ein breite Beteiligung sicher zu stellen.
Neben Park Fiction und GWA-St. Pauli kooperiert PlanBude mit der HafenCity Universität, der HAW, mit der Ganztagsschule St. Pauli
und der Stadtteilschule am Hafen.

PlanBude Agenda: Planung / Kunst / Soziales

Verzahnung der drei für Stadtteilentwicklung relevanten Disziplinen
Anders als die wenigen Büros, die mit Künstlern und Sozialfachleuten zusammenarbeiten, verzahnt PlanBude Kunst und soziale Arbeit
als integralen und gleichberechtigten Teil des Teams mit Planern und Architekten. Renée Tribble und Volker Katthagen bringen
langjährige Erfahrung in der Moderation und Vermittlung mit, um die Komplexität des stärker hochbaulich und architektonisch
angelegten Vorhabens zu meistern.
Um es deutlich zu sagen: PlanBude ist nicht die politische Interessenvertretung – das bleiben die ESSO-Initiative und SOS-St.Pauli, die
auch weiter Verhandlungspartner_innen für Stadt, Bezirk und Hauseigentümer sind. PlanBude agiert aber auch nicht als meinungslose
Vermittlerin. PlanBude sucht Möglichkeiten zu entwickeln, der sozialen Spaltung der Stadt entgegen zu arbeiten, die Vielfalt und soziale
Vielschichtigkeit von St.Pauli zu erhalten – und damit die Intention der sozialen Erhaltensverordnung auch im Neubau umzusetzen.
Einem Anwalt vergleichbar, kann PlanBude nur mit einem Vertrauensvorschuss aus dem Stadtteil arbeiten. Büros, die diesen
Vertrauensvorschuss nicht haben, können die komplexe Aufgabe nicht bewältigen. Die öffentliche Hand sichert der PlanBude
künstlerische und planerische Unabhängigkeit zu und erhält im Gegenzug ein verantwortungsvoll durchgeführtes Beteiligungsverfahren
mit einer professionellen Übersetzung der Ergebnisse als Grundlage für den weiteren Planungsprozess. PlanBude ist offen für alle und
wird für die Entwicklung neuer Quartiere modellhafte Standards setzen.

 

(c) Außen GBR „PlanBude“, 2014